
Peru: Von Cusco zum Machu Picchu
Jasmin
Travel Bloggerin
Es ging für mich nach Cusco, aber da blieb ich nicht lange. Ich traf eine spontane Entscheidung und sprang über meinen Schatten. Über die aufregende und spannende Zeit könnt ihr hier lesen.
Cusco
Morgens um 7 Uhr kamen wir in Cusco an. Obwohl ich recht gut geschlafen hatte, war ich müde. Insgesamt fuhren 5 Leute aus meinem Hostel in Arequipa mit dem gleichen Bus nach Cusco. Was für ein Zufall. Wir teilten uns einen Uber zu unseren Hostels. Carina und ich waren in dem gleichen Hostel und nachdem wir eincheckten, uns frisch machten und unsere Sachen abgelegt hatten, wollten wir die Stadt ein wenig erkunden. Wir gingen los in Richtung Stadtkern. Uns wurde bereits im Hostel gesagt, dass das "Cusco Festival" gerade stattfindet. Sobald wir auf dem Platz angekommen waren, sahen wir Hunderte Hunde in Kostümen. Teils sah ich auch Katzen und Hasen in bunten Kostümen und sogar einen Hahn. Ich konnte leider nicht herausfinden, was es damit genau auf sich hat. Die Stimmung war jedenfalls gut, aber durch die Müdigkeit und den Hunger war ich recht schnell reizüberflutet.




Wir setzten uns in ein Café, aßen etwas und erledigten ein paar Sachen. Ich wusste, ich muss mir Gedanken um die restliche Zeit meiner Reise machen, denn mein eigentlicher Plan wird so wohl nicht umsetzbar sein. Dazu aber später mehr. An diesem Tag konnte ich keine Entscheidungen mehr treffen.
Als wir aus dem Café herauskamen, standen dort plötzlich super viele verschiedene Gruppen mit bunten Outfits, die Instrumente spielten, sangen und tanzten. Diese Freude war so schön anzusehen und ansteckend. Und als wir am Abend nochmal zum Hauptplatz gingen, traten Kinder und Jugendliche mit traditionellen Tänzen auf.








Cusco ist eine Stadt im Osten Perus. Von hier aus kann man viele Tagesausflüge oder Mehrtagestouren zu verschiedenen Inkaruinen und Inkastätten machen. Und man kommt von hier aus auch zum Machu Picchu. Ich hatte ja bereits mehrfach erwähnt, dass Wandern nicht meine Lieblingssache ist, und in meinem ersten Peru-Blog, dass ich es mir nicht vorstellen kann, für 5 Tage dorthin zu wandern. Man kann auch den Zug nehmen (nach Aguas Calientes, dort übernachten, dann zum Machu Picchu und den Zug zurücknehmen) oder den Bus (dauert sehr viel länger, es müssen trotzdem noch 8km gelaufen werden, ist aber sehr viel günstiger). Der Zug hätte pro Strecke etwa 100$ gekostet, der Bus 15$. Ein Teil in mir fragte sich aber, ob ich die Wanderung nicht vielleicht doch schaffen könnte. Mein Kopf gab mir jede Menge Gründe, warum ich es nicht schaffen würde, aber nachdem ich mir eine Pro-/Contra-Liste erstellt hatte und nochmal nach Erfahrungen von Bekannten gefragt hatte und ich mir dachte, dass ich wohl nicht wiederkommen würde, um irgendwann, wenn ich älter bin, nochmal so lange zu wandern, ging ich in ein Büro, um zu fragen, ob sie Platz für den Salkantay-Trek am Mittwoch haben. Ich saß also Montagabend um 17:30 Uhr im Büro und stellte genau diese Frage. Mir wurde direkt gesagt, dass für Mittwoch kein Platz frei ist, aber für Dienstag (also morgen) oder Donnerstag. Ich überlegte kurz und hatte ehrlicherweise Angst, meine Meinung bis Donnerstag zu ändern, denn ich tendiere zum Überdenken. Also buchte ich kurzerhand die Tour, die am nächsten Morgen um 4 Uhr starten sollte. Ich übertreibe nicht, wenn ich euch sage, dass das Herzrasen die nächsten Stunden kaum nachließ, weil ich so nervös war. Ich musste also noch Bargeld und Snacks besorgen, meinen Dufflebag, den ich von der Company bekam, packen und meinen Rucksack mit allen Sachen, die ich nicht mitnehmen würde, fertig packen, da der im Hostel bleiben sollte. Zufällig ging es für eine andere in meinem Zimmer am nächsten Tag mit der gleichen Company zur Wanderung zum Machu Picchu.
Salkantay Trek
Um vier Uhr sollten wir abgeholt werden, um kurz vor halb fünf war es dann tatsächlich so weit. Wir fuhren eine Weile, hielten für ein Frühstücksbuffet an, und ich lernte die anderen kennen. Sie haben sich beim Briefing am Vortag bereits kennengelernt. Da ich mich so spät angemeldet habe, wurde ich telefonisch gebrieft. Als wir ankamen, standen dort super viele Pferde und Esel. Die Tiere würden unsere Taschen tragen. Ich war mir zu Beginn nicht sicher, wie ich mich damit fühle. Der Dufflebag durfte nicht mehr als 6kg pro Person wiegen und mir wurde gesagt, sie tragen nicht mehr als 50kg, also weniger als ein Mensch. Das beruhigte mich zumindest etwas. Nach einer kurzen Ansprache ging es dann auch schon los. Wir wurden beim Loswandern direkt von einem Wiesel begrüßt, das vor uns den Weg überquerte. Das Tempo war gut und wir machten viele Pausen. Unser Guide motivierte uns, verlangte von uns aber auch nicht zu hetzen, sondern in unserem Tempo zu gehen. Das erste Ziel heute war der Humantay Lake auf 4.200 m Höhe. Es war etwas anstrengend, aber sehr viel einfacher, als ich es mir vorgestellt hatte.








Am See hatten wir genug Zeit zum Entspannen und Fotos machen und wir kletterten noch etwas höher und das hat sich so sehr gelohnt. Von hier oben sah das Wasser noch viel blauer aus. Dann war es Zeit, zum ersten Camp zu gehen. Um 13:40 Uhr war die Hälfte der Gruppe da und wir warteten auf den Rest. Das war’s für den ersten Tag Wandern. 10 km. Wir aßen, als alle zurück waren, und bezogen dann unser Dome für die Nacht. Der Ausblick unseres Domes ging auf den Gletscher, der aus den Wolken hervorkam und wir endlich seine ganze Größe sehen konnten. Wirklich beeindruckend! Wir nappten etwas und es wurde in der Zwischenzeit super kalt. Es gab Snacks und ein Briefing für den nächsten Tag und Enrique, unser Tourguide, warnte uns vor dem "Gringo-Killer". Der Teil ist wohl für viele sehr schwer. Er ließ es jedenfalls sehr dramatisch wirken. Am Abend war es um uns herum so dunkel, dass wir die Milchstraße und so viele andere Sterne sehen konnten, wie ich es selten gesehen habe. So schön!






An Tag zwei wurden wir dann um 4:40 Uhr mit Coca-Tee geweckt. Trotz des Schlafsacks und drei Lagen Decken war es wirklich kalt gewesen, ich schlief mit Mütze und Handschuhen. Dementsprechend fiel es uns schwer, aus den Betten zu kommen und uns umzuziehen. Es gab Frühstück und dann ging es um 6 Uhr los. Heute stand einer der längsten Wandertage an: 22km und 4.600 m war der höchste Punkt des Tages. Die Sonne ging hinter dem Gletscher auf und recht schnell waren wir am "Gringo-Killer". Ja, der Teil war anstrengend und ging lange nach oben, aber ich habe es geschafft. Ich habe schnell gemerkt, wie viel einfacher mir Wandern mittlerweile fällt! Nachdem es eine Weile flach weiterging, kam dann der letzte steile Aufstieg zum höchsten Punkt. Der Teil fiel mir persönlich am schwersten, aber dann war es geschafft! Oben war es kalt und windig, aber die Sonne schien. Ich sah zwei Chinchillas spielen und die Berge um uns herum waren sehr beeindruckend. Das waren aber nur die ersten drei Stunden der Wanderung.










Ab da ging es den Rest des Tages nur noch bergab. Der steinige Boden erschwerte den Abstieg zum Teil. Die Natur um uns herum wurde langsam immer grüner. Nach weiteren drei Stunden waren wir am Spot fürs Mittagessen angekommen. Wir legten uns ins Gras und warteten, bis das Essen fertig ist. Das Wetter war manchmal etwas anstrengend, denn es war teils super warm und man musste eine Schicht ausziehen, und dann wurde es wieder frisch und ich musste meine Mütze anziehen. Das wechseltezum Teil alle paar Minuten. Der letzte Abschnitt sollte dann nochmal drei Stunden gehen, und da merkte ich, wie die Konzentration nachließ. Ich knickte ein paar Mal um (nicht doll) und meine Knie begannen zu schmerzen. Als wir um 16:15 Uhr endlich im Camp ankamen, war ich müde, aber auch sehr stolz! Nach dem Abendessen ging es bereits um 20 Uhr ins Bett.











Tag drei sollte laut Guide der wohl leichteste Wandertag werden, der "piece of cake" Tag. Um Viertel vor fünf wurden wir geweckt. Der erste Aufstieg mit kalten Muskeln und Muskelkater kam mir aber gar nicht so leicht vor. Als ich dann aber schon etwas wärmer war, ging es sehr viel besser und auch das Auf und Ab wurde eine gute Mischung. Wir wurden irgendwann so schnell und es fiel mir überhaupt nicht schwer, mitzuhalten. Nach nur 4:20 Stunden waren wir am Ziel des Tages angekommen, inklusive 1 Stunde Pause. An dem Pausenspot kaufte ich mir einen frischen Saft und ich sprang über meinen Schatten. Über einer Schlucht war ein "Warenfahrstuhl" in den unser Guide einen anderen aus der Gruppe setzte und ihn über die Schlucht schob. Ich habe keine Ahnung, wie hoch. Er zeigte uns, wie man ihn wieder zurückzieht. Dann fragte er, ob noch jemand möchte, und ich meldete mich. Ich hatte etwas Bammel, aber der Ausblick direkt über der Schlucht war noch so viel schöner, als von der Seite in die Schlucht zu schauen. Am Zielort später gab es dann Inka-Tequila, inklusive einer eingelegten Schlange im Getränk. Ich verzichtete. Dann wurden wir von Bussen abgeholt und 30 Minuten zu unserer Unterkunft gefahren (davon hatte ich vorher keine Ahnung).

Die 16 km Wandern fühlten sich jedenfalls nicht so lang an. Dann ging es zu verschiedenen Aktivitäten. Zuerst gab es eine kurze Kaffee-Tour, dann ging es zum Ziplining und/oder zu Hot Springs. Ich ging mit zu den Hot Springs und danach saßen wir noch vor einem Laden zusammen und quatschten und tranken etwas. Ich probierte Inka-Tequila (ohne tote Schlange) und unser Guide sorgte für gute Stimmung. Dann wurde es mir aber tatsächlich etwas zu spät. Das Abendessen verzögerte sich und ich war erst um halb 10 im Bett. Der nächste Tag sollte wieder früh losgehen.









An Tag vier wurden wir um 4 Uhr geweckt und nach dem Frühstück starteten wir die Wanderung bereits um 5:15 Uhr. 24km standen heute an. Es ging zwei Stunden bergauf und ich habe noch Tage später überlegt, ob Tag zwei oder vier für mich schwerer war. An Tag zwei kam die dünne Luft auf der Höhe dazu, aber an Tag vier merkte ich meine Beine beim Aufstieg sehr viel mehr. Ich bin mir bis heute nicht sicher. Als wir dann aber oben ankamen, konnten wir das erste Mal den Machu-Picchu-Berg in der Ferne sehen. Wir machten eine Pause bei ersten Ruinen und genossen die Sonne und den wunderbaren Ausblick. Hier war alles so viel grüner und wärmer. Dann ging es aber eine ganze Weile weiter bergab. Meine eine Wade fühlte sich eine Weile an wie kurz vorm Krampf und mein Knie tat weh. Aber auch das überstand ich und dann waren wir endlich in Hidroelektrika zum Mittagessen. Das ist der Ort, an dem der Bus von Cusco aus ankommt und von wo man noch 8km wandern muss. Fast alle aus der Gruppe hatten ihre Tickets für den Salkantay Trek so früh gebucht, dass sie bereits ein Ticket für den Machu Picchu haben. Nur eine andere und ich hatten noch keins. Ich weiß, in Aguas Calientes werden immer noch eine bestimmte Anzahl für den Folgetag verkauft, also den Tag, an dem unsere Gruppe auch da sein wird. Malli und ich entschieden uns dann aber nach dem Essen direkt aufzubrechen, um bessere Chancen zu haben, noch Tickets für den nächsten Tag zu bekommen. Wir liefen die letzten 8km recht zügig und suchten dann das Ticket Office. Für den Folgetag gab es noch 38 Tickets, die meisten jedoch nachmittags. Für den Vormittag gab es nur noch 8 Tickets um 6 Uhr, eins um 9 Uhr und eins um 12 Uhr. Da wir am selben Tag zurück nach Cusco wollten, kauften wir ein Ticket für 6 Uhr in unserem Wunsch-Circuit (Machu Picchu ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, für die man verschiedene Tickets kaufen kann. Mit unserem Ticket konnten wir sowohl zum Aussichtspunkt, als auch durch die Ruinen gehen. Ich kann Circuit 2b also sehr empfehlen).


Wir kauften uns zur Belohnung ein kaltes Getränk und etwas Süßes, denn wir hatten den Salkantay-Trek geschafft und hatten Glück und Tickets bekommen. Zur Not hätten wir eine weitere Nacht in Aguas Calientes verbringen und es am nächsten Tag versuchen müssen. Als die anderen dann ankamen, konnten wir im Hotel einchecken. Ich bekam ein Zimmer allein und duschte erstmal schön warm und zog mich um. Bevor es zum Abschluss gemeinsam essen ging, besuchte ich Paddington auf seiner Bank.












Um an Tag fünf zum Machu Picchu zu kommen, gibt es von Aguas Caliente aus zwei Möglichkeiten: Man nimmt einen Bus nach oben und wieder runter für 11$ pro Fahrt, oder man läuft und nimmt die 1700 unebenen Stufen. Als ich am Vortag ankam, war ich mir sicher, mir nach diesen Tagen und 72 km Wandern den Bus zu "gönnen". Beim Abendessen redeten wir dann darüber und einige, die ihr Ticket auch für 6 Uhr hatten, wollten hochwandern. Und was soll ich sagen, mich hat der Ehrgeiz gepackt, es bereits so weit geschafft zu haben, dass ich mich ihnen anschloss. Um kurz nach halb vier wanderten wir zu viert los und bis zum Eingang waren es nur 25 Minuten. Um 5 Uhr wurde das Tor geöffnet und wir begannen den Aufstieg der 1700 Stufen. Die ersten 400-500 Stufen waren die schlimmsten. Ich war außer Atem, am Schwitzen und meine Beine brannten. Danach entwickelte sich aber ein Rhythmus und es wurde plötzlich so viel leichter und wir unterhielten uns, während es langsam etwas heller wurde. Und nach knapp einer Stunde waren wir oben angekommen. Wir gingen nochmal zur Toilette, denn innerhalb des Machu-Picchu-Geländes gibt es keine, und wir zogen uns um. Und dann ging es durch die Ticketkontrolle.







Es war ein klarer Morgen und wir konnten einen ersten Blick auf die Ruinen erhaschen. Und obwohl es „nur“ Ruinen sind, war es unglaublich schön und beeindruckend. Machu Picchu wurde im 15. Jahrhundert gebaut und ist eines der neuen sieben Weltwunder. Wir liefen die verschiedenen Terrassen ab und sahen, wie die Sonne hinter den Bergen hervorkam. Bis dahin war es superkalt. Wir waren alle so beeindruckt von diesem Ort. Auf der obersten Terrasse warteten wir dann auf unseren Guide, der erst mit der Gruppe in Circuit 3 eine Tour machte (nur der Aussichtspunkt). Wir lagen in der Sonne und ließen die Tage Revue passieren, bis Enrique kam. Wir begannen die Tour und liefen durch die Ruinen und erfuhren jede Menge über diesen Ort. Es wäre so spannend zu wissen, warum die Inka hier verschwunden sind und diese Stadt zurückgelassen haben, aber das ist leider nicht bekannt.













Insgesamt verbrachten wir 5 Stunden hier. Malli und ich verabschiedeten uns von den anderen und gingen zu Fuß runter und von dort den Weg zurück nach Hidroelectrika, um dort den Bus zu nehmen. Wir aßen in einem Restaurant und fuhren dann mit dem Bus nach Cusco zurück. Beinfreiheit gab es nicht. Um 21:30 Uhr kamen wir im kalten Cusco an. Ich duschte im Hostel nur noch und ging dann müde und auch etwas hungrig ins Bett, weil ich keine Energie mehr hatte, loszugehen.

Ich bin so unglaublich froh und auch stolz, diese Tour gemacht zu haben. Mit Tag fünf bin ich etwa 84km gewandert, was ich von mir niemals gedacht hätte. Die Gruppe war toll und wir sind schnell zusammengewachsen. Wir haben während all dieser km tolle Gespräche geführt und uns gegenseitig ganz wunderbar motiviert. Das Essen war immer richtig lecker und wir hatten die besten und lustigsten Guides. Und auch mit dem Wetter hatten wir Glück, denn es war immer trocken und der Himmel recht klar. Unser Guide erzählte uns, dass es bei einer Tour einmal jeden Tag geregnet hatte, und als sie bei 4.600 m Höhe ankamen, war es so bewölkt, dass man nichts sehen konnte. Und auch mit den Tickets hatten wir Glück. Laut Enrique liegt es an der WM. Sonst ist es wohl schwerer, noch um 14 Uhr ein Ticket zu bekommen. Es ist auf jeden Fall empfohlen, sich zu akklimatisieren, bevor man die Wanderung beginnt. Cusco liegt auf 3.399 m und es wird empfohlen, mindestens drei Tage in Cusco zu sein. Da ich vorher bereits in Arequipa war und Ausflüge in höhere Gebiete ohne Probleme überstand, hatte ich mit der Höhe an den ersten beiden Tagen keine Probleme. Ich hatte also eine unglaubliche Zeit und bin sehr dankbar für die tollen Menschen, die das Ganze noch besonderer gemacht haben.
Wie ich dann aber meine restliche Zeit in Peru verbracht habe und warum ich meine Pläne für die letzten Wochen ändern musste, dann aber im nächsten Blog mehr. Bis zum nächsten Mal Jasmin
